Ich habe eben in der Wiwo den Valley Talk von Matthias Hohensee gelesen. Im letzten Satz der Kolumne sagt er: “Nie war es leichter als heute, ein Unternehmer zu werden”. Recht hat der Mann.
Schauen wir uns mal an, was man zum Gründen so braucht:
1. Geld? Kein Problem. Privatinvestoren und Venture Capital Companies suchen händeringend nach kleinen Start-Ups wo sie ihr Geld reinpumpen können.
2. Idee? Selbst die braucht man nicht. Siehe FAZ Interview mit Oliver Samwer: “Kürzlich kam ein Gründer zu uns mit einem Vorschlag. Den fanden wir nicht so gut, aber wir haben zu ihm gesagt: Wir bezahlen dich drei oder vier Monate und suchen dir eine neue Idee. Jetzt baut er die Nachrichtenseite Webnews auf.” Eigene Idee ist natürlich besser. Da sie ja auch zu einem passen muss. Außerdem möchte ich nicht wissen, wieviel Anteile die Samwers dem Gründer von Webnews noch übrig gelassen haben.
3. Team? Gründen kann man auch alleine. Wenn es auch im Team mehr Spaß macht. Aber selbst da helfen einem die Investoren. Die haben ein gutes Netzwerk und setzen das Team dann aus Individuen mit unterschiedlichen Skill Sets zusammen. Zumindest sollte das ein guter Investor, der mit gründet, tun oder in der Lage dazu sein.
Also, bleibt fest zu halten: Geld bekommt man. Idee bekommt man. Team bekommt man. Falls die Mini-GmbH kommen sollte, wird auch noch Bürokratie abgebaut. Bleibt nur noch das nervige Finanzamt. Da sollte sich schleunigst was tun (bezüglich monatlicher Umsatzsteuer). Ansonsten, gibt es nichts mehr, was einen davon abhalten sollte zu gründen.
Also ich hätte da eine wirklich tolle Idee für eine neuartige Social Network Community, die es so noch nicht gab ! Wo finde ich Investoren dafür ? Ich programmiere das Teil sogar derzeit selber…
Schau mal auf Xing
Oder unter deutsche-startups.de bei A-Z und dann Investoren oder so.
Vielen Dank für die schnelle Antwort =)