Lukasz Gadowski im Interview

Habe eben ein interessantes Interview mit Lukasz Gadowski (via Gruenderszene) gelesen und fand drei Aspekte besonders interessant.

Viele, die heute in der Gründerszene eine Rolle spielen, haben [bei Mundwerk] 2001 als Praktikanten gearbeitet: Jan Miczaika von Hitflip, Christian Vollmann von MyVideo oder Sebastian Rieschel von Smava. Ehssan Dariani, der spätere Gründer von StudiVZ, hatte mir das Praktikum damals vermittelt.”

Ich sage es ja auch immer wieder. Ein Praktikum bei einem StartUp ist eine super Sache für die eigene Entwicklung. Verglichen mit einem Praktikum bei einem Dax Konzern oder BCG und Konsorten bekommt man Einblick in sehr viele Bereich und bekommt schon früh sehr viel (auch Personal) Verantwortung. Außerdem macht es doch viel mehr Spaß im Umfeld von jungen Leuten und in einem wachsenden Unternehmen zu arbeiten. Ich habe vor kurzem auch einen Freund, der Jura studiert, ein Praktikum bei Dawanda vermittelt. Er findet es super! Auch Raph schwärmt von seinem Praktikum bei amiando.

Weiter redet Lukasz darüber, was einen guten Gründer ausmacht: “Wille und die richtige Motivation. Man braucht Durchsetzungsfähigkeit, sogar Aggressivität. Man muss immer neue Wege finden und natürlich bereit sein, sehr viel zu arbeiten. Man muss begeisterungsfähig sein, und muss diese Begeisterung auch bei anderen wecken. Führungsstärke ist wichtig, und man muss das Produkt verkaufen können: bei Mitarbeitern und bei potenziellen Investoren.” Würde ich auch genauso unterschreiben.

In einem Punkt gebe ich ihm jedoch nicht Recht. Er sagt “ein häufiger Anfängerfehler ist, dass man mit seinen Freunden gründet. Das ist aber nicht immer gut. Auch wenn die gemeinsame Idee gut ist, fällt einem oft nach einiger Zeit auf: Freunde sind keine optimalen Gründungspartner.” Also bei Julian und mir ist es eher so, dass wir selbst überrascht sind wie gut wir uns ergänzen und im Team zusammenarbeiten. Auch das Argument, dass man einem Freund nie so die Wahrheit sagt, wie man es bei einem anderen tun würde zieht nicht. Bei uns knallts manchmal auch, dann gibt es eine Aussprache und sind einen Schritt weiter.

1 Antwort zu “Lukasz Gadowski im Interview”


  1. 1 Praktika | raphs Blog Trackback zu März 18, 2008 um 11:00 Uhr nachmittags

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