Das ist eine traurige Geschichte. Man stelle sich ein Unternehmen vor, dass vorwiegend deswegen erfolgreich war, weil seine Mutter (Deutsche Telekom) so eine bekannte Marke hat. Kunden waren vorwiegend älter und Geschäftskunden. Man wollte ins junge Sengment. Junge Leute sollten T-Mobile nutzen. Doch die Marke war irgendwie nicht hipp, nicht trendy. Da kam das iPhone gerade Recht. Man hat den viel innovativeren Konkurrenten (Vodafone), der viel besser ankommt bei den jungen Leuten, in einer Bieterschlacht um die Exklusivrechts für das iPhone geschlagen. Teuer war das: Man musste gute Umsätze abgeben an Apple. Unüblich in der Branche. Umso wichtiger, dass das iPhone ein Erfolg wird. Sonst war das alles umsonst und das trendige iPhone mit der Apple Marke färbt nicht auf T-Mobile ab.
Das dümmste was man machen kann ist, es zu so hohen Preisen anzubieten, dass es sich die jungen Leute nicht leisten können / wollen. Das wären dann die Early Adopters, die das iPhone früher als alle anderen nutzen würden und die es verbreiten. Und noch viel schlimmer wäre es, wenn man die Early Adopters dafür bestrafft, dass sie sich das erste iPhone gekauft haben. Zum Beispiel wenn man das zweite iPhone günstiger anbietet, aber die Kunden des ersten iPhone mit so hohen Umstiegspreisen abschreckt umzusteigen. Dann hätte man alles dafür getan, was man tun kann, um den Leute das iPhone unschmackhaft zu machen und den Hass von vielen Technik-Liebhabern auf sich zu ziehen. Herzlichen Glückwunsch T-Mobile, ihr habt euch mal wieder selbst geschlagen und seit dem Image der Deutschen Telekom treu geblieben.
Update: Auch sehr gut bei Tautoko beschrieben!